Windy days | Premiere

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Veranstaltungsserie: Windy days | Premiere

Windy days | Premiere

25. September um 20:00 - 22:00
€12 – €18 (zzgl. VVK)
Zwei verschwommene Hände halten eine Schachtel.

25.9. 26.9. | 20 Uhr

/EN/
The inspiration for Windy Days begins in the obscure moments when oppression is revealed within the storms of history, like a breath of wind that dissolves what blocks our view and reveals unvoiced stories. The work commemorates those who disappeared, invoking historical dances of emancipation and remembrance such as Cueca Sola on Plaza de Mayo.

Windy Days unfolds in seven fragments, drawing on folk elements, oscillating between chaos and order, each initiated with a game rule. Like passing days, these fragments contain the moments when a social structure emerges and then fails, as is inevitable with time. Does chaos emancipate us from order, or vice versa?

After all, we are all human in the hurricane.

concept and direction: Cecilia Xuetong Feng
movement research: alexz, Cecilia Xuetong Feng
performance: alexz, Luca Schüssler
sound composition and live music: Marta-Liisa Talvet
costume design: Ama Tomberli
lighting design: Mari Hakopyan
Chelsea Reichert and Kristóf Siklósi generously contributed to the research

/DE/
Die Inspiration zu Windy Days entspringt jenen schwer fassbaren Momenten, in denen Unterdrückung in den Stürmen der Geschichte sichtbar wird – wie ein Windhauch, der auflöst, was unseren Blick versperrt, und unerzählte Geschichten zum Vorschein bringt. Die Arbeit erinnert an die Verschwundenen und greift historische Tänze der Emanzipation und des Gedenkens auf, wie etwa die Cueca Sola auf der Plaza de Mayo.

Windy Days entfaltet sich in sieben Fragmenten, die auf folkloristische Elemente zurückgreifen und zwischen Chaos und Ordnung oszillieren. Jedes Fragment wird durch eine Spielregel eingeleitet. Wie vorüberziehende Tage enthalten diese Fragmente jene Momente, in denen eine gesellschaftliche Struktur entsteht und anschließend wieder zerfällt – wie es im Laufe der Zeit unvermeidlich ist. Befreit uns das Chaos von der Ordnung oder die Ordnung vom Chaos?

Am Ende sind wir alle Menschen im Hurrikan.

Konzept und Inszenierung: Cecilia Xuetong Feng
Bewegungsrecherche: alexz, Cecilia Xuetong Feng
Performance: alexz, Luca Schüssler
Komposition und Live-Musik: Marta-Liisa Talvet
Kostümbild: Ama Tomberli
Lichtdesign: Mari Hakopyan
Chelsea Reichert und Kristóf Siklósi haben die Recherche großzügig unterstützt

Text in einfacher Sprache:

Windy Days

Windy Days beschäftigt sich mit Unterdrückung und den Stürmen der Geschichte. Manchmal wird dabei etwas sichtbar, das vorher verborgen war. Wie ein Windstoß kann diese Bewegung den Blick freimachen und vergessene oder nicht erzählte Geschichten zeigen.

Die Arbeit erinnert an Menschen, die verschwunden sind. Sie greift Tänze auf, die für Freiheit und Erinnerung stehen. Dazu gehört zum Beispiel die Cueca Sola, ein Tanz, der an die verschwundenen Menschen in Chile erinnert.

Windy Days besteht aus sieben Teilen. Die Tänzer*innen arbeiten mit Elementen aus traditionellen Tänzen. Dabei wechseln sich Chaos und Ordnung ab. Jeder Teil beginnt mit einer einfachen Spielregel.

Die sieben Teile zeigen, wie eine gesellschaftliche Ordnung entsteht und später wieder zerfällt. Denn mit der Zeit verändert sich alles.

Kann Chaos uns von Ordnung befreien? Oder kann Ordnung uns vom Chaos befreien?

Am Ende sind wir alle Menschen im Hurrikan.

Konzept und Inszenierung: Cecilia Xuetong Feng
Bewegungsrecherche: alexz, Cecilia Xuetong Feng
Performance: alexz, Luca Schüssler
Komposition und Live-Musik: Marta-Liisa Talvet
Kostümbild: Ama Tomberli
Lichtdesign: Mari Hakopyan

Chelsea Reichert und Kristóf Siklósi haben die Recherche großzügig unterstützt.

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Details

Datum:
25. September
Zeit:
20:00 Uhr
Serien:
Eintritt:
€12 – €18
(zzgl. VVK)

Veranstaltungsort

BÜHNE Brotfabrik
Cali­ga­ri­platz 1
Berlin, Berlin 13086
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Telefon
030 4714002