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Verliebt

5.12., 6.12.25 | 20 Uhr
Text in einfacher Sprache:
Sind wir von Natur aus Romantiker oder haben wir einfach zu viele Liebesfilme gesehen?
Als Kinder träumten viele Mädchen von der großen Liebe. Schon bevor wir in die Schule kamen, malten wir unsere Traumhochzeit – immer wieder. Wir glaubten fest daran, dass wir eines Tages die Liebe unseres Lebens finden und dadurch glücklich werden. Diese Idee hat unsere Vorstellung von Beziehungen stark geprägt.
Aber woran haben wir eigentlich geglaubt, bevor wir dachten, dass Liebe der Schlüssel zum Glück ist? Können wir echtes Glück finden in etwas, das wir uns nur angewöhnt haben zu fühlen?
VERLIEBT ist keine typische Liebesgeschichte. Es geht nicht darum zu beweisen, dass Liebe das Leben erfüllt – oder eben nicht. Stattdessen beschäftigt sich die Performance mit dem Gefühl selbst.
Sie lädt uns ein, wieder so offen und neugierig mit Gefühlen umzugehen wie Kinder – ohne Spott oder Zynismus. Durch Tagebucheinträge und Gedanken der Autorinnen und Autoren können die Zuschauer über ihre eigenen Erinnerungen und Gefühle nachdenken, ihre Erwartungen an Liebe hinterfragen und die reine, starke Sehnsucht der Kindheit neu erleben.
Ankündigungstext:
Sind wir von Grund auf Romantiker oder haben wir einfach zu viele Liebesfilme angeschaut?
Als Mädchen träumten wir alle von der großen Liebe. Schon vor dem Eintritt in die Grundschule begannen wir, unsere Traumhochzeit zu malen; immer und immer wieder. Die Überzeugung, dass wir die Liebe unseres Lebens finden und damit unser Glück erreichen würden, prägte unsere Vorstellung von Beziehungen. Doch wovon träumten wir, bevor wir unser Glück an einem uns damals noch unbekannten Gefühl festmachten? Können wir wahre Erfüllung finden in einer angelernten Eigenschaft?
VERLIEBT ist keine Liebesgeschichte, in welcher das Narrativ der Lebens erfüllenden Liebe bestätigt oder zerstört wird. Vielmehr ist es eine tiefgehende Auseinandersetzung mit dem Gefühl selbst. Die Performance ist ein Wiederentdecken der kindlichen Unbefangenheit gegenüber Kitsch und Emotionen, fernab von Zynismus und lädt das Publikum ein, durch die Tagebucheinträge und Gedanken der AutorInnen, sich mit den eigenen Erinnerungen und Emotionen auseinanderzusetzen, Erwartungen zu hinterfragen und die Unschuld und Intensität der kindlichen Sehnsüchte neu zu erleben.
Besetzung: Regie/Text/Konzept: Elli Treptow //Schauspiel/Text/Konzept: Jennifer Trippel. Kostüm: Ole Ferchland.
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