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Stimmen aus Ostdeutschland

8.10.26 | 20 Uhr
VORAN VORAN
Comeback der Diskursband: Voran Voran erzählen auf „Zeit der großen Pest“ von ostdeutscher Gegenwart, rechter Gewalt und den langen Nachwirkungen der Nachwendezeit.
Die vier Musiker aus Ostdeutschland machen deutschsprachigen Postpunk, in dem Herkunft, Arbeitswelt, Familie und politische Gegenwart nicht als Schlagworte auftauchen, sondern als gelebte Wirklichkeit. Ihre Songs blicken nicht von außen auf ostdeutsche Erfahrung und auch nicht nostalgisch zurück. Sie schreiben aus ihren Nachwirkungen. Genau darin liegt die Eigenheit dieser Band.
SCHLEIFEN sind eine verspielte Störung im System. Zwischen rauschenden Gitarren,quietschenden Synthies und elektronischen Drums entstehen Songs irgendwo zwischen NDW,Indie-Pop und einer gewissen Punk-Attitüde.
Swantje, Richard, Janine, Anne – die vier Berliner:innen spielen ihre Songs rund um ihre aktuelleSingle „Wunschfrei“.
Es geht um unerfüllte Wünsche, ums Zweifeln und Verzweifeln, um die ständige Sehnsucht – aber auch ums Weitermachen und Hoffen. Zwischen Frust und Aufbruch entsteht dadurch ein Raum, in dem wiruns gegenseitig halten. Das ist ihre Form des Widerstands.
Eröffnet wird der Abend mit Texten von MARIE KUBLIK. Geboren in Berlin, aufgewachsen in der Uckermark, schreibt sie Lyrik und forscht zu unterdrückten Lyrikerinnen in der DDR. Ihr Erzählband Die Hände meiner Mutter erschien 2023. In der Brotfabrik wird sie das erste Mal als „Vorband“ ihre Texte lesen.
Einfache Sprache:
VORAN VORAN sind vier Musiker aus Ostdeutschland. Sie machen deutschsprachigen Post-Punk. In ihren Liedern geht es um das Leben in Ostdeutschland. Sie erzählen von Arbeit, Familie und Politik. Auch rechte Gewalt ist ein Thema. Dabei geht es auch um die Folgen der Zeit nach der Wiedervereinigung. Die Band erzählt nicht von außen über Ostdeutschland. Sie schaut auch nicht mit Sehnsucht auf die Vergangenheit zurück. Die Musiker kennen diese Erfahrungen selbst. Sie erzählen, wie diese Erfahrungen ihr Leben bis heute beeinflussen. Nach längerer Pause ist Voran Voran wieder da. An diesem Abend stellen sie unter anderem Lieder von der EP „Zeit der großen Pest“ vor.
SCHLEIFEN sind vier Musikerinnen aus Berlin: Swantje, Richard, Janine und Anne.
Ihre Musik ist eine Mischung aus verschiedenen Stilen. Sie verbinden Punk, Indie-Pop und Neue Deutsche Welle. Dabei benutzen sie Gitarren, Synthesizer und elektronische Schlagzeugklänge.Im Mittelpunkt steht ihre aktuelle Single „Wunschfrei“. In ihren Liedern geht es um Wünsche, die nicht erfüllt werden. Es geht um Zweifel und Sehnsucht. Aber auch darum, weiterzumachen und Hoffnung zu haben. Die Musik bewegt sich zwischen Frust und dem Wunsch nach Veränderung. Dabei entsteht ein Gefühl von Zusammenhalt. Für SCHLEIFEN ist das eine Form von Widerstand.
Den Abend eröffnet MARIE KUBLIK mit ihren Texten.
Marie Kublik wurde in Berlin geboren und ist in der Uckermark aufgewachsen. Sie schreibt Gedichte und beschäftigt sich mit Schriftstellerinnen aus der DDR, die lange Zeit wenig beachtet oder unterdrückt wurden. 2023 erschien ihr Erzählband „Die Hände meiner Mutter“. In der Brotfabrik liest sie zum ersten Mal ihre Texte als „Vorband“ bei einem Konzert.
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