Lade Veranstaltungen

« Alle Veranstaltungen

Veranstaltungsserie: Salomes Tanz

Salomes Tanz

24. Januar um 20:00 - 22:00
€12 – €24 (zzgl. VVK)
Frau und Mann auf der dunklen Bühne.

22.1., 23.1., 24.1.26 | 20 Uhr

Text einfach Sprache:

Es geht um eine Frau, die zwischen Macht, Gewalt und starken Regeln gefangen ist – und zwischen den Männern, die diese Regeln verteidigen.

Die Geschichte basiert auf Salome von Oscar Wilde. Sie zeigt den wichtigsten Machtkampf:
Herodes, der Herrscher;
Jochanaan, der Prophet;
und Salome, die Tochter der Königin.
Zwischen ihnen entsteht ein Dreieck voller Macht, Gewalt und Missbrauch.

Herodes ist besessen von seiner Macht und gleichzeitig voller Angst vor Gott. Jochanaan hat keine Angst vor Herodes, aber er verachtet Salome – einfach weil sie eine Frau ist. Für ihn darf sie nicht so sein, wie sie ist.
Herodes dagegen sieht Salome nur als Objekt seiner Begierde.

Und Salome?
Sie kämpft darum, zu überleben. Ob sie diesen Kampf gewinnen kann oder ob am Ende alle verlieren, bleibt offen. Gewalt führt zu neuer Gewalt. Vielleicht muss etwas enden, damit etwas Neues entstehen kann – vielleicht sogar Salome selbst.

Die Aufführung erzählt diese Geschichte mit Musik, Bewegung und Sprache.

Ankündigungstext:

Eine Frau – zerrissen zwischen Institutionen, Gewalt und denen, die für diese einstehen.

Salome von Oscar Wilde reduziert auf den zentralen Machtkonflikt: Herodes der Tetrach, Jochanaan der Prophet und Salome die Königinnentochter. Ein Dreieck der Gewalt, der Macht und des Machtmissbrauchs.

Herodes verliert sich in seiner Herrschsucht und steht mit seiner Gottesfurcht unter ständigem Einfluss des Propheten. Der Prophet fürchtet den König nicht, doch er verachtet Salome und das, was sie ist. Eine Frau. Der eine spricht ihr das Existenzrecht ab und der andere sieht sie nur als ein Objekt seiner Begierde. Und Salome? Salome kämpft um ihr Leben. Ob sie diesen Kampf gewinnen kann oder ob am Ende alle verlieren, das steht offen. Gewalt wird mit Gewalt beantwortet. Doch vielleicht muss etwas sterben, um Platz für etwas neues zu machen. Sogar sie selbst.

Eine Inszenierung geleitet durch Musik, Bewegung und Sprache.

 

Besetzung:

Text: Nach Oscar Wilde, bearbeitet von Lea Reinhardt, Leander Rennecke, Mona Schäfer

Regie: Lea Reinhardt

Dramaturgie: Mona Schäfer

Kostüm: Niclas Hasemann

Choreographie: Alexander Bolk

Musik: Leander Dittrich

Künstlerische Beratung: Leander Rennecke

Mit: Mascha Stummer, Nikolai Novikov und Robert Kapelle

Tickets kaufen

Details

Datum:
24. Januar
Zeit:
20:00 Uhr
Serien:
Eintritt:
€12 – €24
(zzgl. VVK)