Masche, Netz, Gewebe

20.3., 21.3.26 | 20 Uhr | Premiere Uraufführung
Das zentrale Thema dieser Performance ist das Wiederaufleben „klassischer“ weiblicher Rollenbilder. Die „gute Hausfrau“, die „Tradwife“, ist wieder da – nicht als Randerscheinung, sondern als gesellschaftlicher Trend, der die sozialen Medien dominiert, was sich unter anderem an Influencer*innen wie Nara Smith oder der erfolgreichen Reality-Serie Secret Lives of Mormon Wives beobachten lässt. Was steckt dahinter? Kam diese Entwicklung wirklich aus dem Nichts? Die Performance möchte ich genau diese Prozesse analysieren und künstlerisch sichtbar machen.
Aus den Rechercheergebnissen soll eine Solo- Performance entstehen, die nicht nur den Prozess dieser gesellschaftlichen Entwicklung künstlerisch verarbeitet, sondern sich auch die Frage stellt, wie man Prozesse allgemein sichtbar machen kann. So wird auch der eigene Entstehungsprozess der Performance durch eine Installation aus Videoaufnahmen der Proben als ‚Bühnenbild‘ sichtbar gemacht. Probe und Aufführung sollen so ineinanderfließen. Das verbindende Element dieser Ebenen soll das Stricken sein – als sichtbare Manifestation eines Prozesses und als symbolisches Merkmal traditioneller Frauenrollen.
Gespielt wird die Solo-Performance Schauspielerin Karoline Sachslehner, Regie und Text kommen von Elli Treptow und Kostüm von Ole Ferchland.
Einfache Sprache:
Das Thema der Performance ist die Rückkehr alter Frauenrollen. Das Bild der „guten Hausfrau“ oder „Tradwife“ ist wieder sehr präsent. Es ist kein Einzelfall, sondern ein Trend, besonders in sozialen Medien. Das sieht man zum Beispiel bei Influencer*innen wie Nara Smith oder in der Serie Secret Lives of Mormon Wives.
Die Performance fragt: Warum ist das so? Woher kommt diese Entwicklung? Diese Fragen werden untersucht und künstlerisch gezeigt.
Aus der Recherche entsteht eine Solo-Performance. Sie zeigt nicht nur diese gesellschaftliche Entwicklung, sondern auch, wie Prozesse sichtbar gemacht werden können. Der eigene Arbeitsprozess wird Teil der Aufführung: Videoaufnahmen der Proben werden als Bühnenbild genutzt. Probe und Aufführung gehen ineinander über.
Das verbindende Element ist das Stricken. Es macht einen Prozess sichtbar und steht symbolisch für traditionelle Frauenrollen.
Gespielt wird die Solo-Performance Schauspielerin Karoline Sachslehner, Regie und Text kommen von Elli Treptow und Kostüm von Ole Ferchland.
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