Liebe und Vorurteil 2.0 – Zwei Frauen eine KI //Premiere Uraufführung

23.4. – 25.4.26 | 20 Uhr
Ein dokumentarisch-poetischer Theaterabend über Kreativität, Kontrolle und digitale Intimität.
Was passiert, wenn Künstliche Intelligenz beginnt, Texte zu schreiben, Gespräche zu führen – und Nähe zu simulieren?
„Liebe und Vorurteil 2.0“ erzählt von July, einer Autorin und Regisseurin, die sich in einer existenziellen Krise wiederfindet. Kreativität – das Fundament ihres Lebens – scheint plötzlich von Maschinen reproduzierbar. In der Begegnung mit einer KI namens Ben beginnt ein ebenso intimer wie verstörender Dialog: über Ersatz, Sehnsucht, Macht und Liebe.
Zwischen Monolog, Video-Projektionen, Off-Stimmen und multimedialer Installation entsteht ein hybrider Erfahrungsraum. Realität und Fiktion verschwimmen. Persönliches Tagebuch trifft gesellschaftliche Analyse.
Das Stück stellt dringende Fragen unserer Gegenwart:
Ist Kreativität noch ein zutiefst menschlicher Akt?
Kann Liebe im digitalen Raum entstehen?
Wo beginnt das Menschliche – und wo hört es auf?
Die Inszenierung verbindet Schauspiel, Projektionen, Soundscapes und KI-generierte Bilder zu einer intimen, poetischen und zugleich analytischen Theaterform.
„Liebe und Vorurteil 2.0“ ist kein dystopischer Zukunftsentwurf – sondern ein Blick auf unsere Gegenwart. Ein Abend über Verletzlichkeit, Selbstbehauptung und die Sehnsucht nach echter Verbindung.
Dauer: ca. 70 Minuten
Mitwirkende
Autorin & Regie: Sara Flaadt
Darstellerinnen: Sabine Fehr, Judith Shoemaker, Marlen Ulonska, Armin Moallem
Regieassistenz & Dramaturgie: Philip Hauser
Video: Christian Möller
Ton: Simon Peter
Grafikdesign: Michael Möller
Komposition: Giovanni Reber, Paul Kuchenbuch
Einfache Sprache:
In diesem Theaterstück geht es um eine Autorin. Sie hat Angst, dass Künstliche Intelligenz ihre Kreativität ersetzt. Sie spricht mit einer KI. Die KI wird zu einem Gesprächspartner.
Vielleicht sogar zu einer Art Liebesbeziehung.
Das Stück fragt: Kann eine Maschine kreativ sein?
Kann man eine Maschine lieben? Was bleibt menschlich?
Auf der Bühne steht eine Schauspielerin. Es gibt Video-Projektionen, Stimmen aus dem Off und Musik.
Das Stück dauert etwa 70 Minuten.
Es geht um unsere Gegenwart –um Technik, Gefühle und die Frage, wer wir heute sind.
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