LA BOHÈME – Giacomo Puccini // Oper
24.7. – 26.7.26 | 20 Uhr
Ein Projekt von Student*innen der Hochschule für Musik Hans Eisler, Regie/Konzept: Juntao Ye
In einer internationalen Metropole während der Covid-19-Lockdowns trifft eine Gruppe internationaler Künstler*innen über einen Open Call in einer Residency aufeinander. Mit zunehmender Verschärfung der Maßnahmen (Regeln, Passierscheine, Durchsagen, Grenzen) verändern sich die Bedingungen des Zusammenlebens und legen unterschiedliche Möglichkeiten von Sicherheit und Rückzug offen.
Die Erzählung ist von Beginn an als Memoirenschrift angelegt: Rodolfo1 (Autor) führt als erinnernde Instanz durch das Geschehen, während Rodolfo2 (Figur) die Ereignisse innerhalb dieser Erinnerungsebene erlebt. Mimì ist eine lokale junge Frau aus der Arbeiterklasse. Während die internationalen Künstler*innen abreisen, bleibt Mimì am Ort zurück; ihr weiterer Weg mündet in eine persönliche Tragödie.
Nach dem Ende der Lockdowns verschiebt sich die Wahrnehmung in einen Halluzinationsraum Mimìs. In dieser Ebene erscheint auch der Autor Rodolfo erneut, im Versuch, in die eigene Erzählung einzugreifen und den Verlauf zu verändern.
Text in einfacher Sprache:
Während der Corona-Lockdowns treffen sich in einer großen internationalen Stadt Künstlerinnen und Künstler aus verschiedenen Ländern. Sie wurden über eine öffentliche Ausschreibung für ein gemeinsames Kunstprojekt ausgewählt.
Mit der Zeit werden die Corona-Regeln immer strenger. Es gibt neue Vorschriften, Ausweise zum Reisen, Durchsagen und Grenzkontrollen. Dadurch verändert sich das Zusammenleben der Menschen. Auch die Möglichkeiten, sich sicher zu fühlen oder sich zurückzuziehen, werden unterschiedlich.
Die Geschichte wird als Erinnerung erzählt. Der Autor Rodolfo blickt auf die Ereignisse zurück und erzählt davon. Gleichzeitig erlebt eine Figur mit dem Namen Rodolfo die Ereignisse in der Geschichte.
Eine wichtige Rolle spielt Mimì, eine junge Frau aus der Stadt und aus einer Arbeiterfamilie. Während die internationalen Künstlerinnen und Künstler wieder abreisen, bleibt Mimì dort. Ihr weiterer Lebensweg endet in einer persönlichen Tragödie.
Nach den Lockdowns verändert sich die Geschichte. Sie spielt nun teilweise in einer Welt aus Mimìs Gedanken, Erinnerungen und Vorstellungen. Dort erscheint auch der Autor Rodolfo wieder. Er versucht, in seine eigene Geschichte einzugreifen und den Verlauf der Ereignisse zu verändern.
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