EINER VON EUCH SEIN

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Veranstaltungsserie: EINER VON EUCH SEIN

EINER VON EUCH SEIN

6. Oktober um 20:00 - 22:00
Spende (zzgl. VVK)
Puppenspielerin steht hinter einem Tisch, darauf sitzt eine langhaarige Puppe.

6.10., 10.11. | 20 Uhr | Eintritt gegen Spende: Richtwert 5€

Kindheit und Jugend 1933 bis 45 zwischen Mitmachen, Verweigern und Deportation

Figurentheater für Jugendliche ab 13 Jahren und Erwachsene

Eine Produktion von Susi Claus und Astrid Endruweit

„Und da wurde mir plötzlich die Gedankenlosigkeit meiner ganzen Bemerkung klar. Der Kurt war Jude, er konnte gar nicht einer von uns sein.“

Bis zu diesem Tag sind Kinder zusammen auf die Schule gegangen, waren beste Freunde. Nun jedoch gibt es da einen Unterschied. Das sind die einen und das sind die anderen.

„…und auf einmal mußte man morgens, wenn man in die Schule kam, nicht mehr „guten Morgen“ sondern „Heil Hitler“ sagen.“

Und dann war da das Gebet an den Führer, statt dem Vater Unser.

„…und die jungen Menschen sollen lernen, zu schweigen, nicht nur, wenn sie mit Recht getadelt werden, sondern sollen auch lernen, Unrecht schweigend zu ertragen.“ A.H.

„Einer von euch sein“ ist eine szenische Lesung auf Grundlage von Originaldokumenten und anonymisierten Zeitzeugenberichten.

Regie: Astrid Endruweit

Dramaturgie und Spiel: Susi Claus und Astrid Endruweit

Temporäres Denkmal: Stefka Ammon

Puppenbau: Judith Mähler

vielen Dank an Ulrike Häußer & Stefka Ammon

Gefördert durch das Bezirksamt Mitte von Berlin, Amt für Weiterbildung und Kultur, Fachbereich Kunst, Kultur und Geschichte

„Herzliche Gratulation zu diesem gelungenen, berührenden und enorm wertvollen Stück! Ich bin nachhaltig bewegt… Ich finde ich dieses Stück für den Moment ein enorm wichtiges, weil aufrüttelndes Zeugnis. In meinen Augen wäre es ein Gebot der Stunde, es gerade jetzt, heute, hier – überall zu zeigen. Es wäre ein starkes Zeichen und würde (hoffentlich) viele zum Nachdenken bringen. … künstlerisch äusserst wertvoll.“ 

Brigitta Soraperra, Regisseurin, Kulturvermittlerin TAK Theater Liechtenstein

“Wider des Vergessens – DANKE für diese Produktion! Sie klingt immer noch nach. Ich finde es wichtig, die Inszenierung immer wieder zu zeigen, um die Menschen zu sensibilisieren und daran zu erinnern, dass Demokratie keine Selbstverständlichkeit ist. Ich gehe empowert aus der Aufführung raus und nehme das Denkmal gedanklich mit. Ich möchte auch ein Denkmal setzen, jeden Tag aufs neue und für ein solidarisches Miteinander einstehen, denn wir sind viele jede*r Einzelne von uns.”  eine Zuschauerin

 

Einfache Sprache:

Kindheit und Jugend von 1933 bis 1945 – zwischen Mitmachen, Verweigern und Deportation

Figurentheater für Jugendliche ab 13 Jahren und Erwachsene

Eine Produktion von Susi Claus und Astrid Endruweit

„Und plötzlich verstand ich: Kurt war Jude. Er konnte gar nicht einer von uns sein.“

Bis zu diesem Tag gingen die Kinder gemeinsam zur Schule. Sie waren Freunde. Dann änderte sich alles. Plötzlich gab es „die einen“ und „die anderen“.

Jüdische Kinder wurden ausgegrenzt. Sie durften immer weniger am normalen Leben teilnehmen.

In der Schule musste man morgens nicht mehr „Guten Morgen“ sagen. Stattdessen hieß es „Heil Hitler“.

Auch das Gebet wurde verändert. Statt des Vaterunsers beteten die Kinder für Hitler.

„Einer von euch sein“ erzählt von Kindern und Jugendlichen während der Zeit des Nationalsozialismus von 1933 bis 1945.

Das Stück zeigt verschiedene Erfahrungen: Wie Menschen mitgemacht haben. Wie Menschen sich geweigert haben. Und wie jüdische Menschen verfolgt und deportiert wurden.

Die Aufführung ist eine szenische Lesung. Sie basiert auf historischen Dokumenten und anonymisierten Berichten von Zeitzeug*innen.

Regie: Astrid Endruweit
Dramaturgie und Spiel: Susi Claus und Astrid Endruweit
Temporäres Denkmal: Stefka Ammon
Puppenbau: Judith Mähler

Projektbegleitung & Lichtgestaltung: Jana Oppermann

Abenddramaturgie & Vermittlung: Kathrin Goosses

Vielen Dank an Ulrike Häußer und Stefka Ammon.

 

Gefördert durch das Bezirksamt Mitte von Berlin, Amt für Weiterbildung und Kultur, Fachbereich Kunst, Kultur und Geschichte.

 

STIMMEN ZUR AUFFÜHRUNG

„Ein gelungenes, berührendes und sehr wichtiges Stück. Es hat mich nachhaltig bewegt.“

Brigitta Soraperra, Regisseurin und Kulturvermittlerin, TAK Theater Liechtenstein

„Danke für diese Produktion! Sie erinnert daran, wie wichtig es ist, nicht zu vergessen. Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit.“

Details

Datum:
6. Oktober
Zeit:
20:00 Uhr
Serien:
Eintritt:
Spende
(zzgl. VVK)

Veranstaltungsort

BÜHNE Brotfabrik
Cali­ga­ri­platz 1
Berlin, Berlin 13086
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Telefon
030 4714002