Die Farbe des Granatapfels (NRAN GUYNE / ՆՌԱՆ ԳՈՒՅՆԸ)

17.1., 18.1.26 | 18 Uhr
Sowjetunion (Armenien) 1969 | 80 Minuten | Spielfilm | ohne Dialoge | R: Sergej Paradshanow
Ein Film, den es eigentlich gar nicht geben dürfte… Das Leben des im 18. Jahrhundert lebenden armenischen Dichters Arathin Sayadin wird weder als Abfolge von Abenteuern noch als konventionell-faktische Biografie erzählt. Stattdessen entfaltet sich ein rein assoziatives, überbordendes Spektrum an Stimmungen, rätselhaften Situationen und nie gesehenen Bildern – ein universelles Gleichnis auf die Arroganz der Macht und auf die Magie der Liebe und Poesie. Sergej Paradshanow (1924-1990) musste seine künstlerische Unbeirrbarkeit und seinen individuellen Freiheitswillen in der Sowjetunion mit mehreren Jahren Lagerhaft bezahlen. Sein schmales, doch vielfältiges Oeuvre – insbesondere der vorliegende Film – zeugen vernehmlich von der Kraft der scheinbar Schwachen. „Der Reichtum der optischen und akustischen Partitur, die symbolischen Gestalten, die durch den ganzen Film gehen, die Montageüberg.nge, die der assoziativen Bewegung des dichterischen Gedankens dienen, erschlie.en neue M.glichkeiten poetischer filmischer Ausdruckskraft.“ (Ulrich Gregor) „Als würde man eine Tür .ffnen und in eine andere Dimension eintreten, wo die Zeit still steht und absolute Sch.nheit entfesselt wird.“ (Martin Scorsese)
www.youtube.com/watch?v=7Mnc10CCXEs
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