Die Buddenbrocks (live)

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Die Buddenbrocks (live)

13. September um 20:00 - 22:00
€10 – €15 (zzgl. VVK)
Ein altes vergilbtes Bild einer Großfamilie.

13.9. | 20 Uhr

Der Film Buddenbrooks (1923) von Gerhard Lamprecht, restauriert von der Deutschen Kinemathek anlässlich des 150. Geburtstags von Thomas Mann, wird im Kino Brotfabrik  live mit der neuen Musik von Marco Brosolo präsentiert. Diese erste Verfilmung von Thomas Manns berühmtem Roman über den Niedergang einer Kaufmannsfamilie erhält durch Brosolos Komposition eine neue emotionale Tiefe. Mit Marco Brosolo (Schlagzeug, Synthesizer, Elektronik), Kristina Lösche-Löwensen (Theremin, Synthesizer und Klavier) und Johannes Marx (Klavier, Synthesizer, Elektronik).

Der Film

Gerhard Lamprecht war erst 26 Jahre alt, als er Thomas Manns Buddenbrooks verfilmte, einen Roman, den Mann 1901 im selben Alter veröffentlicht hatte. Der Film, die erste Adaption von Manns Debütroman, begründete Lamprechts Ruf und brachte deutsche Literatur- und Filmgeschichte auf besondere Weise zusammen.

Im Mittelpunkt stehen die Geschwister Thomas, Christian und Tony. Lamprecht verlegte die Handlung aus dem ursprünglichen 19. Jahrhundert in die Gegenwart des Jahres 1923. Dadurch konnte er die Inflationskrise der Weimarer Republik thematisieren – und macht Buddenbrooks, einen Film aus und über das Jahr 1923, auch ein Jahrhundert später erstaunlich aktuell.

Die Filmmusik

Marco Brosolos neue Filmmusik verbindet seine eigene musikalische Sprache mit Einflüssen der 1920er-Jahre und schafft einen Dialog zwischen Bild und Klang. Inspiriert von Komponisten und Musikern wie Schönberg, Webern, Russolo, Badalamenti und John Carpenter sowie von Instrumenten wie Theremin und Trautonium bis hin zu Synthesizern und Samplern bewegt sich die Musik zwischen akustischen und elektronischen Klängen.

Ausgehend von einem mit Filz gedämpften Klavier und arrangiert für vier Multiinstrumentalisten, verbindet die Komposition Elemente aus Krautrock, serieller und elektronischer Musik, Musique concrète, Minimal Music und Avantgarde-Pop.

 

Text einfache Sprache:

Buddenbrooks

Der Film Buddenbrooks (1923) von Gerhard Lamprecht wurde von der Deutschen Kinemathek restauriert. Zum 150. Geburtstag von Thomas Mann wird der Film im Kino Brotfabrik mit der neuen Live-Musik von Marco Brosolo gezeigt.

Es ist die erste Verfilmung von Thomas Manns berühmtem Roman über den Niedergang einer Kaufmannsfamilie. Die neue Musik von Brosolo gibt dem Film eine besondere emotionale Tiefe.

Mit Marco Brosolo (Schlagzeug, Synthesizer, Elektronik), Kristina Lösche-Löwensen (Theremin, Synthesizer, Klavier) und Johannes Marx (Klavier, Synthesizer, Elektronik).

Der Film

Gerhard Lamprecht war erst 26 Jahre alt, als er Buddenbrooks verfilmte. Auch Thomas Mann war 26, als er den Roman 1901 veröffentlichte.

Im Mittelpunkt des Films stehen die Geschwister Thomas, Christian und Tony. Anders als im Roman spielt die Geschichte nicht im 19. Jahrhundert, sondern im Jahr 1923 – also in der Zeit, in der der Film entstand.

So zeigt Lamprecht auch die schwierige Zeit der Inflation in der Weimarer Republik. Ein Film über das Jahr 1923, der auch heute noch überraschend aktuell wirkt.

Die Filmmusik

Marco Brosolos neue Musik verbindet seinen eigenen Stil mit Klängen und Ideen der 1920er-Jahre. Sie schafft eine direkte Verbindung zwischen den Bildern und der Musik.

Inspiriert von Komponisten und Musikern wie Schönberg, Webern, Russolo, Badalamenti und John Carpenter, verbindet die Musik akustische und elektronische Klänge.

Die Musik entstand zunächst auf einem mit Filz gedämpften Klavier und wurde für vier Multiinstrumentalisten arrangiert. Sie verbindet Elemente aus Krautrock, elektronischer Musik, Minimal Music, Musique concrète und Avantgarde-Pop.

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Details

Datum:
13. September
Zeit:
20:00 Uhr
Eintritt:
€10 – €15
(zzgl. VVK)

Veranstaltungsort

BÜHNE Brotfabrik
Cali­ga­ri­platz 1
Berlin, Berlin 13086
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Telefon
030 4714002