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“Das alles seine Ordnung hat“ ein Projekt von Astrid Endruweit und Susi Claus //Theater mit Puppen

30. Mai um 20:00 - 22:00
Ein ausdrucksstarkes abblätterndes Puppengesicht mit blauen Augen

28.5., 29.5.26 | 11 Uhr + 30.05.26 | 20 Uhr | 10€ /erm. 7 € //SuS 5€ plus JKS

ein Projekt von Astrid Endruweit und Susi Claus
für Jugendliche ab 13 Jahren und Erwachsene

Wie werden Menschen zu Tätern? Und: würde man selbst zum Täter werden? Ist es die eigene Entscheidung? Oder ist es das System, was einen zum Täter werden läßt? Würde man solch ein System rechtzeitig erkennen?

Im dritten Teil unserer NS-Trilogie gehen wir dem für uns Unbegreiflichen nach – der Frage, weshalb sich Menscheneiner gewaltverherrlichenden Ideologie anschliessen und/ oder sogar selbst Ausübende von brutalster Gewalt werden.

Zu Beginn unserer Recherchen standen dabei wie in den vorangegangenen Teilen „Wenn Alles auseinander fällt“ und „Einer von Euch sein“ erneut individuelle Schicksale. Wie waren Lebenswirklichkeiten dieser Jahre? Wie konnten so viele Männer und Frauen in ein System von Einschüchterung und Terror eingegliedert werden?

In Biografien und Tagebücher spielen – neben politischer Überzeugung und ideologischen Weltanschauungen – meist ganz persönliche Enttäuschungen und Traumata eine bedeutende Rolle. So entstanden Wünsche – nach Zugehörigkeit und Halt in der Gemeinschaft, nach Bedeutung, nach Macht. Die nationalsozialistische Bewegung versprach die Erfüllung all dieser Bedürfnisse. Auch das Versprechen größerer Freiheit und Unabhängigkeit vom Elternhaus wirkte gerade auf viele junge Menschen stark motivierend.

Konzept, Idee, Dramaturgie und Spiel: Susi Claus und Astrid Endruweit
Puppenbau: Judith Mähler

Text einfache Sprache:

…Dass alles seine Ordnung hat
ein Projekt von Astrid Endruweit und Susi Claus
für Jugendliche ab 13 Jahren und Erwachsene

Wie werden Menschen zu Tätern? Könnte man selbst zum Täter werden? Entscheidet man das selbst? Oder drängt ein System Menschen dazu? Und erkennt man so ein gefährliches System rechtzeitig?

Im dritten Teil unserer NS-Trilogie fragen wir, warum Menschen sich einer gewaltvollen Ideologie anschließen und sogar selbst brutal handeln. Wir beginnen – wie in den Teilen „Wenn Alles auseinander fällt“ und „Einer von Euch sein“ – mit den Geschichten einzelner Menschen. Wie war das Leben damals? Warum ließen sich so viele in ein System aus Angst und Gewalt einspannen?

In Tagebüchern und Lebensgeschichten sieht man: Neben politischen Ideen spielen persönliche Enttäuschungen und Verletzungen eine große Rolle. Viele suchten Gemeinschaft, Sicherheit, Bedeutung oder Macht. Die nationalsozialistische Bewegung versprach, all diese Wünsche zu erfüllen. Auch das Versprechen von Freiheit und einem eigenen Leben zog besonders junge Menschen stark an.

Konzept, Idee, Dramaturgie und Spiel: Susi Claus und Astrid Endruweit
Puppenbau: Judith Mähler

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Veranstaltungsort

BÜHNE Brotfabrik
Cali­ga­ri­platz 1
Berlin, Berlin 13086
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Telefon
030 4714002