PROJEKTE

Pro­jekt­ar­chiv

EX.ORIENTE.LUX-Archiv: Fil­mi­sche Sub­ver­sio­nen in der DDR

Expe­ri­men­tal­ar­chiv Ost 1976-1989

"Neben dem Abspiel von Fil­men haben wir in der haus­ei­ge­nen Film­samm­lung „ex.oriente.lux - Expe­ri­men­tal­film­ar­chiv Ost 1976 - 1989“ unab­hän­gig pro­du­zier­te Künst­ler­fil­me aus der Spät­pha­se der DDR gebün­delt und für For­schung und Publi­zis­tik auf­ge­ar­bei­tet. Kurz­fil­me von inzwi­schen so bekann­ten Künst­lern wie Cor­ne­lia Schlei­me, Lutz Damm­beck, Via Lewan­dow­sky oder A.R.Penck konn­ten so einer inter­es­sier­ten Öffent­lich­keit zugäng­lich gemacht wer­den; für zahl­rei­che, auch inter­na­tio­na­le Kunst­aus­stel­lun­gen (u.a. „Kunst in der DDR“, „Ber­lin - Mos­kau / Mos­kau - Ber­lin“) fun­gier­ten wir als Leih­ge­ber." Claus Löser

2017 | „DIE ROUTE 66, DER DONKEY UND ICH“

War­um hal­te ich die­sen Vor­trag?

Berich­ten über Rei­se­lust und ande­ren Men­schen Mut machen sind zwei tol­le Sachen. Ja, die Hil­fe für ande­re ist in den letz­ten Jah­ren, in ver­schie­dens­ten Pro­jek­ten, zu einer mei­ner Haupt­auf­ga­ben gewor­den und dar­um ver­bin­de ich mein auf­re­gen­des Leben als behin­der­ter Mensch mit dem “nor­ma­len” Leben um zu zei­gen, dass ein Mit­ein­an­der kei­ne Hexe­rei ist.

Ein­tritt: 7 EUR

Mehr Infor­ma­tio­nen fin­det Ihr unter: www.sven-globetrotter.com

Am 23.04. 2017 soll mei­ne 1 ½ jäh­ri­ge Welt­rei­se star­ten. Um mich dar­auf vor­zu­be­rei­ten bereis­te ich vor­ab eini­ge Län­der mei­ner geplan­ten Rou­te. Die USA wird mei­ne Stre­cke für die Win­ter­mo­na­te sein, da kann ich gut durch Regio­nen fah­ren in denen es nicht so kalt wird.

Also stand für mich fest, dass ich mir Ame­ri­ka schon mal vor­ab anse­hen wer­de. >>Wo geht es hin? Das war die ers­te Fra­ge die ich mir stell­te. Geplan­te „Vor­be­rei­tungs­tou­ren“ wäh­le ich meis­tens zwi­schen 3.000-4.000 km. Nun klingt es viel bes­ser wenn man sagt ich war schon mal auf der Rou­te 66 (3.945 km lang-perfekt) als von einer Stre­cke zwi­schen Los Ange­les nach Chi­ca­go zu reden. Dar­um – AUF ZUR LEGENDÄREN ROUTE 66. Was ich erleb­te, was für irre Typen ich traf, z.B. jeman­den der mit sei­ner Frau zwei Jah­re im Plan­wa­gen durch die USA zog, wie die Land­schaft auf mich wirk­te, war­um ich von LA und nicht vom Start der Rou­te in Chi­ca­go los­fuhr, wie Ame­ri­ka­ner auf einen Rad­rei­sen­den aus Deutsch­land reagie­ren und was ich ande­ren USA Rad­rei­sen­den aus mei­ner Sicht emp­feh­len wür­de, erfahrt ihr in die­sem zwei­stün­di­gen Vor­trag über die Rou­te 66, dem Don­key und mich.

2016 | VERWANDLUNGSWOCHEN
Verwandlungswochen 2016 Plakat
Pla­kat des Pro­jek­tes

VERWANDLUNGSWOCHEN

2. bis 16. Okto­ber 2016

Zum Anlass des 100. Geburts­tags von Franz Kaf­kas berühm­ter Erzäh­lung »Die Ver­wand­lung« steht das Ver­an­stal­tungs­pro­gramm der Brot­fa­brik vom 2. bis 16. Okto­ber 2016 gan­ze zwei Wochen im Zei­chen der Ver­wand­lung als künst­le­ri­scher Meta­pher.
Im Zen­trum der Ver­wand­lungs­wo­chen zeigt die Brot­fa­brik vom 2. bis 16. Okto­ber 2016 im Neu­en Salon Tusche­zeich­nun­gen des ita­lie­ni­schen Künst­lers und Illus­tra­tors GUGLIELMO MANENTI zu Kaf­kas »Die Ver­wand­lung«. Mit sur­rea­len Bild­wel­ten zeich­net Manen­ti den Trans­for­ma­ti­ons­pro­zess von Gre­gor Sam­sa, der Haupt­fi­gur in Kaf­kas Erzäh­lung, detail­liert nach und hebt das lite­ra­ri­sche Motiv der Ver­wand­lung mit sei­nen figür­li­chen Zeich­nun­gen in Schwarz-Weiß auf eine neue visu­el­le Ebe­ne.

Gugliel­mo Manen­ti; 1976 in Sci­cli gebo­ren, lebt und arbei­tet in Modi­ca (Sizi­li­en) als Illus­tra­tor, Maler und Regis­seur von Zei­chen­trick­fil­men. Zahl­rei­che Buch­il­lus­tra­tio­nen in Ita­li­en und Deutsch­land. Als bil­den­der Künst­ler zahl­rei­che Instal­la­tio­nen und Per­for­man­ces. Seit 2006 Regis­seur von Video­ak­tio­nen und Zei­chen­trick­fil­men. Teil­nah­me an Kurz­film­fes­ti­vals in ganz Euro­pa.

Begleit­pro­gramm

BROTFABRIK KINO (Ein­tritt: 7,50 / erm. 6,- Euro):

MONTAG, 3. Okto­ber 2016, 20 Uhr, Brot­fa­brik­Ki­no: Der Pro­zess; D/F/I 1962; 118 Minu­ten; 35mm; s/w; DF; Regie: Orson Wel­les; Ein­füh­rung: Dr. Claus Löser.

DIENSTAG, 4. Okto­ber 2016, 20 Uhr, Brot­fa­brik­Ki­no: Der Ande­re; D 1930; 86 Minu­ten; 35mm; s/w; DF; Regie: Robert Wie­ne; Ein­füh­rung: Dr. Claus Löser.

MITTWOCH, 5. Okto­ber 2016, 20 Uhr, Brot­fa­brik­Ki­no: Era­ser­head; USA 1977; 90 Minu­ten; 35mm; s/w; OmU; Regie: David Lynch; Ein­füh­rung: Dr. Claus Löser.

BROTFABRIK LITERATUR // Lese­rei­he »Kaf­kas Erben?« (Ein­tritt: 5,- / erm. 3,- Euro):

DONNERSTAG. 6. Okto­ber 2016, 19:30 Uhr, Roter Salon: Lesung und Gespräch mit dem deut­schen Schrift­stel­ler Valen­tin Moritz; Mode­ra­ti­on: Dr. Alex­an­der Gra­eff.

FREITAG, 7. Okto­ber 2016, 19:30 Uhr, Roter Salon: Lesung und Gespräch mit der öster­rei­chi­schen Lyri­ke­rin Caca Savic; Mode­ra­ti­on: Dr. Alex­an­der Gra­eff.

SONNTAG, 9. Okto­ber 2016, 19:30 Uhr, Roter Salon: Lesung und Gespräch mit dem slowenisch-deutschen Schrift­stel­ler Tho­mas Pod­host­nik; Mode­ra­ti­on: Dr. Alex­an­der Gra­eff.

2012 | ZWEI-SONNEN-PROJEKT - Inklu­si­on im Krea­ti­vate­lier

Kunst gibt nicht das Sicht­ba­re wie­der, Kunst macht sicht­bar“ (Paul Klee)

Petra Schröck
Künst­le­ri­sche Lei­te­rin Zwei-Sonnen-Projekt, Brot­fa­brik­Ga­le­rie

Gedan­ken und Mei­nun­gen wei­ter­le­sen auf der
Zwei-Sonnen-Homepage

Ein inter­dis­zi­pli­nä­res Tandem-Kulturprojekt für Kin­der und Jugend­li­che mit und ohne Behin­de­rung

"Die Funk­tio­na­li­sie­rung des Men­schen und medi­al pro­du­zier­te Schön­heits­bil­der prä­gen zuneh­mend unse­re gesell­schaft­li­chen Nor­men und Ver­hält­nis­se. Die­je­ni­gen, die nicht in die­ses Bild pas­sen, wer­den aus­ge­grenzt oder an die Peri­phe­rie der Auf­merk­sam­keit gedrängt. Dem­ge­gen­über ste­hen die Ent­wür­fe von Viel­falt und Inklu­si­on als ein Kon­zept des mensch­li­chen Zusam­men­le­bens, das Teil­ha­be am Leben in allen gesell­schaft­li­chen Berei­chen als ein Men­schen­recht eta­bliert..."

2001-2004 | PROJEKT CALIGARIPLATZ

Sie­ger­ent­wurf Neu­ge­stal­tung (Susann Becker und Kers­tin Gehring, Stu­den­tin­nen der Tech­ni­schen Uni­ver­si­tät Dres­den, 2003)

Alle Details zum Pro­jekt: 

www.caligari-platz.de

Umbe­nen­nung und Neu­ge­stal­tung

Seit dem 17. Juni 2002 heißt die Flä­che vor der Brot­fa­brik "Cali­ga­ri­platz" und im Früh­ling 2004 soll die Neu­ge­stal­tung des Plat­zes durch­ge­führt wer­den. Bei­de Caligariplatz-Projekte sind Initia­ti­ven des Kul­tur­zen­trums Brot­fa­brik.

Es war eine jener Ide­en, die am Küchen­tisch bei einem Glas Wein ihren Ursprung fan­den. Die bis dahin namen­lo­se Flä­che, der Schnitt­punkt zwi­schen der Hein­ers­dor­fer Stra­ße und der Prenz­lau­er Pro­me­na­de, soll­te in Anleh­nung an die Figur aus dem berühm­ten expres­sio­nis­ti­schen Film von Robert Wie­ne ("Das Cabi­net des Dr. Cali­ga­ri"), aber auch in Erin­ne­rung an die Wei­ßen­se­er Film­in­dus­trie, die in den 20er Jah­ren des letz­ten Jahr­hun­derts ihre Blü­te hat­te, benannt und neu gestal­tet wer­den. Das Anlie­gen war und ist es, an die film- bzw. stadt­ge­schicht­li­che Tra­di­ti­on anzu­knüp­fen und auf die­se öffent­lich hin­zu­wei­sen, denn am his­to­ri­schen Ort erin­nert sonst kaum etwas an die eins­ti­ge Bedeu­tung Wei­ßen­sees als Film­stadt. 

Unter der Rubrik Pro­jek­te wer­den alle Aktio­nen des "Glas­haus. Ver­ein der Nut­zer der Brot­fa­brik e. V." auf­ge­lis­tet, die unter bestimm­ten Vor­ga­ben (zeit­li­che Befris­tun­gen, inhalt­li­che Schwer­punkt­set­zun­gen, inter­dis­zi­pli­nä­re Vor­ha­ben u.a.) rea­li­siert wer­den. 

Ansprech­part­ner: Sie­he jewei­li­ges Pro­jekt
 
Glas­haus. Ver­ein der Nut­zer der Brot­fa­brik e.V.
Tele­fon 030 471 40 01
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