Gottes zerstreute Funken | Jüdische Mystik bei Paul Celan

11.5. – 17.5. | 18 Uhr

Deutschland 2016 | 67 Minuten | Dokumentarfilm | R/K: Rüdiger Sünner | M: Turmalin

Wie ist ein Gott zu denken, der die Existenz des Bösen in seiner Schöpfung zulässt? Wo ist sein Licht angesichts all der Finsternis in der Welt? Hat sich Gott schon am Anfang der Schöpfung zurückgezogen, um deren freie Entwicklung nicht zu gefährden? Begann nicht schon der Uranfang der Schöpfung mit einer Katastrophe, in der die ersten Seinsformen zerbrachen und uns einen kosmischen Scherbenhaufen hinterließen? Von solchen Gedanken der Kabbala war der jüdische Dichter Paul Celan tief berührt. Nach dem Holocaust, dem seine Eltern zum Opfer fielen, konnten er an keinen allgütigen und allmächtigen Gott mehr glauben. Doch es blieb die Idee von den zerstreuten göttlichen Lichtfunken, die wir immer noch aufspüren und einsammeln können…

Am Fr., 12. Mai:
Nach dem Film folgt ein Gespräch mit Regisseur Rüdiger Sünner!

http://www.ruedigersuenner.de/celanfilm.html

Datum

Do, 11. Mai 2017 - Mi, 17. Mai 2017

Uhrzeit

18:00

Ort

KINO Brotfabrik
Kategorie
Brotfabrik Berlin

Veranstalter

Brotfabrik Berlin
Phone
+49 30 471 40 01
Email
karten@brotfabrik-berlin.de
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