11.01. - 17.01. um 18.00 Uhr: Tony Conrad - Completely in the Present

Tony Con­rad – Com­ple­te­ly in the Pre­sent

11. – 17.1. | 18 Uhr

US 2017 | 96 Minu­ten | Eng­lisch mit deut­schen Unter­ti­teln | Doku­men­tar­film | R: Tyler Hub­by | K: Dami­an Cal­vo, For­tu­n­a­to Pro­co­pio | M: Tony Con­rad | mit Tony Con­rad, John Cale, Lou Reed, Tony Ours­ler, Moby

Wer war Tony Con­rad (1940-2016)? Ein Musi­ker, der nicht kom­po­nie­ren, son­dern das Kon­zept von Kom­po­si­ti­on zer­stö­ren woll­te. Ein Fil­me­ma­cher, der Zel­lu­loid lie­ber ein­koch­te und in Ein­weg­glä­ser aus­stell­te, als dar­auf zu dre­hen. Ein Per­for­mer, der nie auf dem bes­ten, son­dern stets auf dem schlech­tes­ten Instru­ment spiel­te, das ver­füg­bar war. In den frü­hen 60er Jah­ren begrün­det Tony Con­rad zusam­men mit John Cale und La Mon­te Young den musi­ka­li­schen Mini­ma­lis­mus, schafft hyp­no­ti­sche Sound­tracks für Fil­me von Jack Smith („Fla­ming Crea­tures“, 1963) und Ron Rice („Chum­lum“, 1964), revo­lu­tio­niert mit sei­nem ers­ten eige­nen Film „The Fli­cker“ (1966) das US-Experimentalkino und macht mit sei­nen Freun­den Lou Reed und John Cale zusam­men Musik, bevor die bei­den in sei­nem Apart­ment The Vel­vet Under­ground grün­den. In den 70er Jah­ren nimmt er ein legen­dä­res Album mit der Krautrock-Band Faust auf, geht als Pro­fes­sor für Medi­en­wis­sen­schaft nach Buf­fa­lo und wird zum Pio­nier des Offenen-Kanal-Fernsehens. In den 90er Jah­ren ent­deckt man ihn als Musi­ker und Per­for­mer neu. Heu­te gilt Con­rad als einer der ein­fluss­reichs­ten US-amerikanischen Multimedia-Künstler des 20. Jahr­hun­derts.

www.youtube.com/watch?v=AJXrYodxlUI

Datum

Mi 17. Januar 2018

Ort

KINO Brotfabrik
Kategorie
Brotfabrik Berlin

Veranstalter

Brotfabrik Berlin
Phone
+49 30 471 40 01
Email
karten@brotfabrik-berlin.de
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