Hom­mage à Amos Vogel | Vogel­baum #23

30.6. | 21:30 Uhr

Dies­mal wird Vogelbaum-Gründerin Jen­ni­fer Borr­mann anhand von Film­bei­spie­len, Bil­dern und Kom­men­ta­ren auf die Bedeu­tung und Aktua­li­tät des Namens­pa­trons Amos Vogel ver­wei­sen, dem wich­tigs­ten Theo­re­ti­ker und Prak­ti­ker eines „Ande­ren Kinos“. Dem 1921 in Wien Gebo­re­nen gelang 1938 die Flucht aus sei­ner an Deutsch­land „ange­schlos­se­nen“ Hei­mat. Über Eng­land und Kuba gelang­te er in die USA. Dort grün­de­te er 1947 das legen­dä­re „Cine­ma 16“ – welt­weit das ers­te Pro­gramm­an­ge­bot, das sich sys­te­ma­tisch der Sicht­bar­ma­chung expe­ri­men­tel­ler und inno­va­ti­ver Fil­me oder auch merk­wür­di­ger Fil­me aller Art ver­schrieb. Die­ses Kon­zept ent­hielt qua­si bereits die Urform aller spä­te­ren Programm- und Off-Kinos. 1969 erschien sein Schlüs­sel­werk „Film as a Sub­ver­si­ve Art“ (Dt.: „Kino wider die Tabus“), in dem eine Art ver­ti­ka­le Film­ge­schichts­schrei­bung unter­nom­men wur­de: eine Ver­mes­sung der Kine­ma­to­gra­phie nicht als chro­no­lo­gi­sche Abfol­ge, son­dern anhand der Wir­kungs­ge­walt von ein­zel­nen Wer­ken und Leis­tun­gen. Ihm ging es dabei vor allem um die Wür­di­gung von inhalt­li­chen und for­ma­len Tabu­brü­chen und deren Bedeu­tung für die Revo­lu­tio­nie­rung der Film­spra­che.

Datum

Sa 30. Juni 2018

Uhrzeit

21:30

Ort

KINO Brotfabrik
Kategorie
Brotfabrik Berlin

Veranstalter

Brotfabrik Berlin
Phone
+49 30 471 40 01
Email
karten@brotfabrik-berlin.de
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