17.11. - 22.11. um 22.00 Uhr: Erstaufführung! Fluidø

Flui­dø

17.11. – 22.11. | 22 Uhr | Erst­auf­füh­rung!

Deutsch­land 2017 | 80 Minu­ten | Eng­lisch mit deut­schen Unter­ti­teln | R: Shu Lea Cheang | K: James Car­man | M: Aérea Negrot | mit Can­dy Flip, Bishop Black, Kris­ti­na Mar­len, Wil­liam E. Mor­ris, Alex­an­der Geist, Aérea Negrot, Die­ter Rita Scholl

„Im Jahr 2060 ist die Welt von Aids befreit. Aller­dings sind bei eini­gen Men­schen die HI-Viren zu einem Gen mutiert, aus dem sich eine Dro­ge gewin­nen lässt, die zum Rausch­mit­tel des 21. Jahr­hun­derts gewor­den ist. Eine Geheim­po­li­zei ver­sucht mit­hil­fe vir­tu­ell unter­stütz­ter Direkt­kon­trol­len zu ermit­teln, wer Träger*in die­ses Gens ist. Wäh­rend­des­sen müs­sen ande­ren­orts jun­ge Män­ner an ein Kabel­sys­tem gefes­selt Sper­ma für die Gewin­nung markt­be­herr­schen­der Phar­ma­zeu­ti­ka pro­du­zie­ren.
Die in Tai­wan gebo­re­ne Mul­ti­me­dia­künst­le­rin und Fil­me­ma­che­rin Shu Lea Cheang hat in Ber­lin einen dys­to­pi­schen Science-Fiction gedreht, bei dem es um die Macht von Kör­per­flüs­sig­kei­ten und um deren Gewin­nung geht. In Form einer orgi­as­ti­schen Oper insze­niert sie einen atem­lo­sen Rei­gen aus Kör­pern, Sekre­ten, Per­for­man­ces und sexu­el­len Akten, die oft im Diens­te einer über­ge­ord­ne­ten Öko­no­mie ste­hen. Ein über wei­te Stre­cken expe­ri­men­tel­les und unge­wöhn­li­ches, auf kon­se­quen­te Art para­por­no­gra­fi­sches Dra­ma, in dem die Gren­zen zwi­schen den Geschlech­tern sowie zwi­schen homo-, hetero-, bi-, trans- oder inter­se­xu­ell kon­ti­nu­ier­lich ver­schwim­men.“ (Ber­li­na­le)

www.youtube.com/watch?v=k-ZsegukJvo

Datum

Mi 22. November 2017

Ort

KINO Brotfabrik
Kategorie
Brotfabrik Berlin

Veranstalter

Brotfabrik Berlin
Phone
+49 30 471 40 01
Email
karten@brotfabrik-berlin.de
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