Die Austreibung des armenischen Volkes in die Wüste

Die Austreibung des armenischen Volkes in die Wüste

19.3.19 | 18 Uhr

Deutschland 1919/2018 | 60 Minuten | R: Ursula von Keitz | Sprecher: Ulrich Noethen

Vor genau 100 Jahren machte der Pazifist und Schriftsteller Armin T. Wegner die deutsche und internationale Öffentlichkeit auf den Völkermord an den Armeniern aufmerksam. Als Sanitäter im I. Weltkrieg war er Augenzeuge des armenischen Genozids geworden. Er sah den Flüchtlingsstrom der von den Türken in die syrische Wüste getriebenen armenischen Bevölkerung: das Leiden, das Elend, die mörderische Gewalt. In den Jahren 1915 bis 1917 fanden dort bis zu 1,5 Millionen Armenier den Tod. Trotz des Verbots der türkischen Behörden machte Wegner mehr als 100 Fotos und schmuggelte diese „unter der Leibbinde versteckt über die Grenze“. Unmittelbar nach Kriegsende fasste Wegner seine Erfahrungen als Augenzeuge in einem Vortrag zusammen, den er am 19. März 1919 in der Berliner Urania erstmals hielt. Anlässlich dieses 100. Jahrestages wird der von Ulrich Noethen neu gesprochene Vortrag veröffentlicht, mit einer Laterna Magica Projektion von Karin Bienek. Erstmals kann der Vortrag – wie einst gehalten – wieder erlebt werden.

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Datum

Di 19. März 2019

Uhrzeit

18:00

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Ort

KINO Brotfabrik
Kategorie
Brotfabrik Berlin

Veranstalter

Brotfabrik Berlin
Phone
+49 30 471 40 01
Email
karten@brotfabrik-berlin.de
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