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Heu­te abend und mor­gen früh

8. Mai 2017|18:00

|Seri­en­ter­min für Ver­an­stal­tung (Alle anzei­gen)

Eine Ver­an­stal­tung, die im Abstand von 1 Tag(en) um 6:00pm beginnt und bis 10. May 2017 wie­der­holt wird.

8.5. – 10.5. | 18 Uhr | Berlin-Film-Katalog #61

DDR 1979 | 51 Minu­ten | R/B: Diet­mar Hoch­muth, nach zwei Geschich­ten von Hel­ga Schu­bert | K: Jür­gen Lenz | mit Chris­ti­ne Schorn, Rolf Hop­pe, Mike Lind­ner, Jan Spit­zer, John Moul­son, Tru­de Bech­mann, Han­na Rie­ger, Bar­ba­ra Schnitz­ler, Char­lot­te E. Pau­ly

Diet­mar Hoch­muth stu­dier­te 1973-79 an der Mos­kau­er Film­hoch­schu­le. Sei­nen Diplom­film pro­du­zier­te jedoch die hei­mi­sche DEFA. In der ers­ten Hälf­te des knapp ein­stün­di­gen Films mag eine Charité-Zahnärztin mitt­le­ren Alters nach Fei­er­abend nicht wie gewohnt gleich nach Hau­se gehen. Sie streift durch die Span­dau­er Vor­stadt und durch die Markt­hal­le am Alex­an­der­platz, gerät schließ­lich in eine Aus­stel­lungs­er­öff­nung im Unga­ri­schen Kul­tur­zen­trum an der Karl-Liebknecht-Straße, betrach­tet über­all Men­schen bei deren All­tag, bis sie in ihrer Woh­nung in der gegen­über­lie­gen­den Rat­haus­stra­ße Licht sieht. Die zwei­te Hälf­te des Films schil­dert den fol­gen­den Mor­gen: Aus­schla­fen, Plau­dern und gemein­sa­mes Früh­stück mit dem Gat­ten, die Rück­kehr des Soh­nes aus der Schu­le. Mit der genau­en, melan­cho­li­schen All­tags­be­ob­ach­tung, die dem Zuschau­er viel Raum für eige­ne Asso­zia­tio­nen und Inter­pre­ta­tio­nen lässt, stieß Hoch­muth auf uner­war­te­ten Wider­stand: Der Film wur­de, ver­schie­de­nen „Ret­tungs­ver­su­chen“, inklu­si­ve einer Kür­zung um acht Minu­ten zum Trotz, nicht wie zuge­sagt im Fern­se­hen gezeigt, son­dern nur in einer ein­zi­gen Kopie für Film­clubs zur Ver­fü­gung gestellt. Die­se wur­de Anfang der 90er Jah­re ver­nich­tet, das Nega­tiv ist bis heu­te ver­schol­len. Erst 2015 wur­de im Archiv der Mos­kau­er Film­hoch­schu­le eine gut erhal­te­ne Kopie ohne rus­si­sches Voice Over ent­deckt. Wir zei­gen den restau­rier­ten Film mit der ursprüng­li­chen, jetzt rekon­stru­ier­ten Musik, die sei­ner­zeit als ers­tes der Zen­sur zum Opfer fiel. Nach dem Haupt­film läuft Als es noch nicht hieß ‚Making of’’ – mit Inter­views mit Chris­ti­ne Schorn, Rolf Hop­pe, dem Sze­nen­bild­ner Georg Kranz und Diet­mar Hoch­muth. Am 8. Mai (Mo) mit einer Ein­füh­rung durch Jan Gym­pel und in Anwe­sen­heit von Regis­seur Diet­mar Hoch­muth!

www.berlin-film-katalog.de

Details

Datum:
8. Mai 2017
Zeit:
18:00
Ver­an­stal­tungs­ka­te­go­rie:
Veranstaltung-Tags:
Web­sei­te:
http://www.berlin-film-katalog.de

Ver­an­stal­tungs­ort

KINO Brot­fa­brik
Cali­ga­ri­platz 1
13086 Berlin-Weißensee, Ber­lin Deutsch­land
Tele­fon:
+49 30 471 40 01

Ver­an­stal­ter

Brot­fa­brik Ber­lin
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